Nasenscheidewand-OP (Septumplastik)

Eine Nasenscheidewand-OP stellt ein operatives Verfahren zur Behandlung chronischer Behinderungen der Nasenatmung dar. Diese Behinderung ist in den meisten Fällen auf eine angeborene Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation) zurückzuführen. Sie äußert sich durch eine verstopfte Nase, Störungen des Geruchssinns und Nasenbluten sowie durch Schnarchen, nächtliche Mundatmung und häufige Infekte und Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Hierdurch wird die Lebensqualität häufig massiv eingeschränkt.

Das Verfahren einer Nasenscheidewand-OP ist komplex und stellt trotz der Häufigkeit des Eingriffs stets eine Herausforderung für den behandelnden HNO-Arzt dar. Denn zunächst muss die Schleimhaut angehoben werden, um zu den knöchernen und knorpeligen Strukturen der Nasenscheidewand zu gelangen. Daraufhin wird vorsichtig überflüssiges Knorpelmaterial entfernt und sogar an anderer Stelle in der Tiefe zum Neuaufbau wiederverwendet. Der gesamte Eingriff wird dabei durch die Nasenlöcher durchgeführt, sodass keine äußeren Wunden oder Narben entstehen.

Falls erforderlich, werden auch störende Verdickungen der Nasenmuscheln entfernt. Eine Nasenscheidewand-OP stellt einen minimalinvasiven Eingriff dar, der etwa 30-40 Minuten dauert und in Vollnarkose durchgeführt wird. Je nach Ausprägung der Nasenscheidewandverkrümmung ist auch eine Behandlung in Lokalanästhesie möglich. Im Einzelfall kann auch ein stationärer Aufenthalt notwendig sein.

In unserer HNO-Praxis in Bad Schwalbach erläutern wir Ihnen gern das Operationsverfahren der Nasenscheidewand-OP im Detail und erörtern Ihre individuellen Behandlungsoptionen. Sie erreichen uns persönlich sowie telefonisch unter 06142 – 33 30.