Entfernung von (gutartigen) Tumoren

Es gibt eine Vielzahl verschiedener bös- und gutartiger Tumore im Kopf-Hals-Bereich. In Abhängigkeit zur Lokalisation des Tumors, treten unterschiedliche Beschwerden ein, die eine erste Untersuchung beim HNO-Arzt unabdingbar machen. Dazu zählen bei Tumoren im Kehlkopfbereich Heiserkeit, Kratzen im Hals oder Luftnot. Bei Tumoren im Schlund- und Speiseröhrenbereich sind oft Schluckbeschwerden ein erster Hinweis. Tumorerkrankungen können sowohl im Ohr, der Nase und den Nasennebenhöhlen als auch im Rachen, der Mundhöhle oder Luftröhre auftreten.

Durch eine umfassende Anamnese und weiterführende Untersuchungen wie Ultraschall der Lymphknoten, der Schild- und Speicheldrüse sowie ggfs. einer Kernspintomographie (CT/MRT) kann die exakte Ausdehnung des Tumors erfasst werden. Bei Verdacht auf eine Tumorerkrankung bringt eine Gewebeprobe die notwendige Gewissheit. Wurde ein gutartiger Tumor entdeckt, ist in den meisten Fällen eine operative Therapie angezeigt. Hierbei wird der Tumor im schonenden, minimalinvasiven Verfahren entweder in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose entfernt.

Zu den gutartigen Tumoren im HNO-Bereich gehören beispielsweise:

  • Gehörgangcholesteatom (Knocheneiterung)
  • Gehörgangsexostosen (Knochenneubildung)
  • Rhinophym (Beginn großporiger Haut der Nase, später knolliger Tumor)
  • Papillom (Haut- und Schleimhautwucherungen)
  • Stimmlippenknötchen
  • Stimmlippenzysten
  • Zysten und Mukozelen (Flüssigkeits- bzw. schleimgefüllte Hohlräume)
  • Fettgeschwulste der Haut an Kopf und Hals

Bei bösartigen Tumoren hingegen handelt es sich meist um sogenannte Plattenepithelkarzinome, die aus dem Deck- und Drüsengewebe sowie aus den Schleimhäuten hervorgehen. Sie werden durch Rauchen und Alkoholkonsum sowie durch Risikofaktoren wie z.B. dem Eppstein-Barr-Virus oder Papillomaviren begünstigt. Im Fall einer bösartigen Tumorerkrankung ist die vollständige Entfernung des Tumors entscheidend für den Genesungsverlauf. Neben dem operativen Eingriff kann bei weit fortgeschrittener Erkrankung eine Strahlen- und Chemotherapie sinnvoll sein.

Bei Interesse oder weiteren Fragen zur Behandlung und Entfernung von Tumoren durch unseren HNO im Rheingau-Taunus-Kreis, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Gerne vereinbaren wir ein persönliches Beratungsgespräch, in dem Sie alle Ihre Fragen abklären können. Sie erreichen uns unter 06124 – 3330.